Versionierter Sollstand
Zeichnung, 3D-Daten, Material, Farbe, Oberfläche und gekennzeichnete Schlüsselmerkmale.
Ein funktionsfähiger Prototyp beweist eine Idee. Serienreife beginnt erst, wenn Nutzung, Bauteilgeometrie, Material, Montage, Oberfläche, Prüfung und Verpackung als eine zusammenhängende Produktionsaufgabe beschrieben sind.

Materialentscheidungen werden belastbar, wenn das tatsächliche Lastprofil bekannt ist. Dazu gehören nicht nur die normale Bedienung, sondern auch Transport, Reinigung, Sturz, Wärme, Feuchte und plausibler Fehlgebrauch.
Rippen, Dome, Schnapphaken und Fugen beeinflussen Füllung, Kühlung, Entformung und Montage. Einzelne Features dürfen deshalb nicht ohne ihre Toleranz- und Prozesskette optimiert werden.

Eine Fügeoperation muss nicht nur einmal funktionieren. Sie braucht ein stabiles Kraftfenster, eine erkennbare Endlage und eine Prüfung, die Fehler nicht erst beim Kunden sichtbar macht.
Zeichnung, 3D-Daten, Material, Farbe, Oberfläche und gekennzeichnete Schlüsselmerkmale.
Werkzeugstand, Parameterfenster, Messbericht, Abweichungsliste und genehmigte Massnahmen.
Teile aus seriennaher Fertigung im vorgesehenen Montage-, Prüf- und Verpackungsablauf.
Verantwortung, Versionsführung und Kriterien für erneute Prüfung oder Bemusterung.
Offene Punkte dürfen bestehen, wenn Risiko, Verantwortliche, Massnahme und Entscheidtermin transparent sind. Unbekannte Annahmen sind deutlich gefährlicher als dokumentierte Abweichungen.